Sabine und Bella kommen raus

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Sabine und Bella kommen raus

Sabine ist ein fröhlicher und offener Mensch, sie liebt ihren Job als Tierarzthelferin und hat ein großes Herz, besonders für alle Vierbeiner. Wenn immer es möglich ist, verbringt sie Zeit mit der Nachbarshündin Bella, einem Golden Retriever Mischling. Bellas Herrchen ist Herr Huber, ein netter älterer Herr, der ein Stockwerk unter Sabine wohnt. Oft hat Herr Huber Sabine gefragt, ob sie mit Bella Gassi gehen kann, da er nicht mehr so gut zu Fuß sei, aber dazu kam es bisher nie, denn Sabine ist bekennender Bewegungsmuffel.

Wie jedes Jahr im Frühjahr

stand der große Gesundheitscheck in Sabines Kalender. Dabei wurden alle Blutwerte genommen und Sabine wurde von Kopf bis Fuß durchgecheckt. „Frau Janowski, ihre Cholesterinwerte und auch das Belastungs-EKG gefallen mir gar nicht!“ so eröffnete der Arzt das Gespräch der Untersuchungen. „Machen Sie denn überhaupt keinen Sport? Und wie sieht eigentlich Ihre Ernährung aus?“ Auf beide Fragen konnte Sabine nur mit „…keinen Sport“ und „…ziemlich ungesund“ beantworten. Er zog die Augenbrauen hoch. „Aber Frau Janowski“, fuhr er fort, „stellen Sie sich doch mal vor, wie diese Werte erst in 5 Jahren aussehen, wenn Sie Ihre Lebensweise nicht ändern.“ Sabine schaute den Arzt ziemlich bedröppelt an und vor ihr türmte sich ein Berg von 1000 Fragen auf! Wie sollte sie etwas ändern? Was genau sollte sie ändern? Wann sollte sie das noch machen, sie hatte doch gar keine Zeit? Und überhaupt, sie hat keine Lust etwas zu ändern und ihr schien das alles jetzt schon viel zu anstrengend. Der Arzt spürte ihre Ratlosigkeit und erklärte ihr, dass es nicht darum gehe  täglich stundenlang Sport zu machen und ab jetzt nur noch Grünkernsuppe zu essen.
„Nein, auch kleine Schritte zu einer gesunden Lebensweise bringen die gewünschten Erfolge. Beginnen Sie mit täglich 10 Minuten spazieren gehen, jeden Tag einen Apfel und 2 Liter Wasser. Das ist der Beginn in Ihr neues Leben-probieren Sie es doch einfach aus!“ ermutigte er Sabine.

Sabine wusste jedoch nicht so recht,

wie sie sich fühlte, auf der einen Seite war ihr klar, so ging es nicht weiter, auf der anderen Seite konnte sie sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie wirklich dauerhaft es was ändern könne.
Zu Hause angekommen, traf sie im Hausflur auf Herrn Huber, der gerade die Post aus dem Briefkasten holte. „Ah das ist sehr gut, Frau Janowski, dass ich Sie treffe, ich wollte Sie nämlich fragen, ob Sie Bella kommendes Wochenende nehmen könnten, da ich zum Geburtstag meiner Schwester fahre.“ „Aber natürlich!“, antwortete Sabine und freute sich riesig auf ein gemeinsames Wochenende mit Bella. Die beiden vereinbarten, dass Herr Huber Bella übermorgen, Freitagnachmittag, mit Körbchen, Leine und Leckerli vorbeibringt.

Dann war es soweit,

Bella wurde gebracht. Sie verbrachten ein wunderschönes Wochenende. Sabine war ziemlich aufgeregt, auch, weil sie Bella noch nie über Nacht bei sich hatte. Die Aufregung war umsonst, denn alles hat super geklappt und auch das mehrmalige Spazierengehen am Tag mit Bella hat ihr richtig Spaß gemacht und beiden gut getan.
In der kommenden Woche vermisste sie Bella sehr. Sie beschloss spontan, Bella zum Gassi abzuholen. Das wurde mit der Zeit zu liebgewonnenen Gewohnheit. Sie merkte, dass sie sich immer fitter fühlte und auch Bella genoss die ungewohnte häufigere Bewegung und Freiheit.
Irgendwann war auch das tägliche Spazierengehen nicht mehr genug und Sabine kribbelte es, ihre verstaubten Walkingstöcke aus dem Keller zu holen. Und auch das war fantastisch.

Eines Tages sahen sie

eine Joggerin mit ihrem Windhund durch den Wald laufen. Da dachte Sabine sich motiviert „Na das können wir doch auch!“
Am nächsten Tag stellte sie ihre Walkingstöcke wieder in den Keller und begann mit kleinen Laufeinheiten im Wechsel mit Walken.
Ihre Begeisterung war riesengroß, als sie eines Tages ihren Arzt auf dem Fahrrad traf und er verblüfft anhielt und sagte: „Frau Janowski, sind Sie das? Das gibt’s ja nicht. Herzlichen Glückwunsch!“
Wow, Klasse wie Sabine den Switch geschafft hat, vom Bewegungsmuffel zur Sportskanone. Oftmals braucht es nur einen kleinen Impuls, der uns den Kick gibt, um etwas in unserem Leben zu ändern. Hast Du auch solche Erfahrungen gemacht, dann schreib mir bitte, vielleicht steht auch Deine Erfolgsgeschichte bald hier und Du kannst andere dazu anspornen, endlich raus zu kommen und loszulaufen….geniale Sache, oder?
Alles Liebe für Dich und immer dran bleiben, es lohnt sich!
Deine Anke

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