Vom Couchpotato zur Laufgöttin

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Vom Couchpotato zur Laufgöttin

Gisela ist Mitte 40 und alles andere als sportlich. Als Jugendliche war das anders, sie war aktiv in Leichtathletik und Handball. Aber mit Kindern, Haushalt und Job, fehlt ihr die Zeit für Sport. Ihr Mann Günther dagegen ist seit Jahren ambitionierter Hobbyläufer und neckt Gisela immer wieder liebevoll mit ihrer Unsportlichkeit und prahlt im Bekanntenkreis: „Ich muss ja Sport für zwei machen, da Gisela ja auf die Couch aufpassen muss!“ „Jetzt hör doch auf!“ maßregelt Anita, eine gemeinsame Freundin der Beiden, Günther. Gisela lacht dann immer, weil sie weiß, ihr Günther versteht sie und meint es nicht böse, dennoch, sie wünscht sich eigentlich mehr Zeit für sich zu haben und Sport zu machen!

 

Wie jedes Jahr im Juli

nimmt Günthers Laufgruppe am großen Citylauf teil. Wie jedes Jahr ist Gisela auch dabei. Als Streckenposten. Sie steht an der Laufstrecke hinter der Bande und versorgt, wie immer, die vorbeikommenden Läufer mit Wasser und isotonischen Getränken.
„Boah, bei dieser Hitze 10 km Laufen, das würde ich jetzt nie schaffen!“ denkt Gisela als sie gerade einer super durchtrainierten Läuferin, vielleicht Ende 50, einen Becher frischen Wassers reicht. Sie lächelt die Frau an und denkt: „Die ist aber fit!“ Gisela wird nachdenklich, denn sie fühlt sich in letzter Zeit alles andere als fit, im Gegenteil, oft hat sie Kopf- und Rückenschmerzen und ihre Kondition war auch schon besser.
Einige Tage nach dem Lauf trifft sie sich mit Anita zum Kaffee und erzählt ihr von ihrem Erlebnis beim Citylauf. Diese hört sich alles geduldig an und sagt zu Gisela: „Ich habe eine Idee! Was hältst Du davon, wenn wir gemeinsam mit dem Joggen anfangen? Wir melden uns zum Benefizlauf, der in 2 Monaten stattfindet, an! Dann haben wir einen festen Termin, dann gibt es keine Ausreden mehr und wir laufen extra noch für einen guten Zweck. Mensch Gisela, stell Dir vor, wie überrauscht dein Günther sein wird! Na, was meinst Du?“
Gisela war anfänglich etwas skeptisch, aber sie fand es eine tolle Idee, zusammen mit ihrer Freundin endlich Sport zu machen. Gisela nickte und sagte zu Anita: Ja, ich bin dabei! Zusammen machen wir das!

 

Nicht mal eine Woche später

standen Gisela und Anita am Dienstagabend gemeinsam mit 11 anderen Frauen beim Anfängerlauftreff und warteten auf die Trainerin. Da standen sie nun mit ihren wahllos zusammen gestoppelten Sportsachen, die meisten hatten das letzte Mal Sport gemacht als Helmut Kohl noch Bundeskanzler war, und so alt waren auch ihre Sportsachen.
Nun kam die Trainerin, sie begrüßte alle herzlich und erklärte, dass es in dieser Laufgruppe hauptsächlich um den Spaß an der Bewegung ginge und dass sie langsam anfängen. „Na, das klingt doch super!“ dachte sich Gisela und gemeinsam mit den anderen setzte sie sich in Bewegung.

 

Es ist der 10. September

ein wunderschöner Herbsttag mit Sonne, das Laub der Bäume leuchtet in allen Farben. Es ist Giselas Tag.  Der Tag auf den sie die letzten 8 Wochen hin trainiert hat. Sie steht im Stadion kurz vor ihrem ersten Lauf. Ihr Herz schlägt wie wild, sie ist unglaublich aufgeregt. Wird sie es schaffen, die 5 km durchzulaufen? Was, wenn sie Seitenstechen bekommt?
Durch den Stadionlautsprecher ertönt der letzte Aufruf an alle Läuferinnen und Läufer des Benefizlaufes, sie sollen sich zum Start begeben. Dann geht es los. „Drei, zwei, eins Start!“ und alle laufen los. Gisela gibt alles, sie strengt sich mächtig an. Angespornt wird sie von allen Zuschauern, die entlang der Strecke stehen. Die letzten 500 m, Gisela fliegt förmlich über die Ziellinie. Sie hat es geschafft.
Im Ziel steht Günther und reicht ihr einen Becher Wasser. Er nimmt sie in den Arm und flüstert ihr ins Ohr: „Ich habs immer gewußt, dass Du das schaffst, Du bist meine strahlende Siegerin, ich liebe Dich…“
Solche Geschichten schreibt das Leben, toll wie Gisela es geschafft hat und auch ihren Günther komplett überrascht hat. Was lernt man aus diesen zwei Geschichten von Petra und Gisela?

Triff eine Entscheidung, setz Dir ein Ziel und Du wirst es erreichen!

Meine Erfolgsgeschichten sind noch nicht zu Ende. In der dritten Geschichte möchte ich Dir Sabine vorstellen, ihre Aussichten sind nicht rosig, nachdem sie nach ihrem letzten Arztbesuch nach Hause kommt. Was war passiert? Gibt es Hilfe für Sabine? Lass Dich überraschen und freu Dich auf Erfolgsstory 3…
Alles Liebe
Deine Anke

 

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